Fernmitgliedschaft
Die Fernmitgliedschaft
Ohne Golfclub-Mitgliedschaft kommen Sie hierzulande als Golfer nicht weit. Um vorgabewirksame Runden, Turniere oder im Regelfall auch Spielberechtigungen zu bekommen brauchen Sie ein Handicap. Dazu ist ein offizielles und international anerkanntes Vorgabenstammblatt notwendig. Und das darf nur ein Golfclub ausstellen, der Mitglied in einem Landes Golfverband ist, wie z. B. der Deutsche Golfverband.
Wo sind die Vor- und Nachteile einer Fernmitgliedschaft?
Wenn Sie in der Nähe eines Golfplatzes wohnen und darauf öfter spielen möchten, dann gibt es eine ganz einfache Formel und die lautet: Jahresbeitrag geteilt durch Spielrunden.
Als Beispiel dafür: Jahresbeitrag 1.200,- €uro : 25 Spielrunden = 48,- €uro pro 18-Loch Spielrunde. Spielen Sie öfter als 25 mal im Jahr, dann vermindert sich dieser Preis und eine Fernmitgliedschaft wird uninteressant für Sie.
und hätten natürlich den Vorteil, dass Sie auf 25 verschiedenen Plätzen spielen könnten.
Deshalb kann die Frage nach der Fernmitgliedschaft so beantwortet werden, dass es ein Kind der Zeit ist, passt sie doch besonders gut in unsere globalisierte und digitalisierte Gesellschaft, denn sie erlaubt es Ihnen auf nahezu jedem Golfplatz Ihrer Wahl zu spielen.
Nachteil: Der Nachteil einer Fernmitgliedschaft besteht natürlich darin, dass Sie am Clubleben nicht teilnehmen. Haben Sie dazu eine gesellschaftliche Verpflichtung oder möchten Sie das, dann raten wir Ihnen von einer Fernmitgliedschaft ab.
Fernmitgliedschaften stehen ganz im Zeichen der Zeit
Was zeichnet eine gute Fernmitgliedschaft aus?
Freie Greenfee-Runden auf dem Heimatplatz dienen meist nur der Werbung. Denn 200 km fahren, um eine Runde umsonst zu spielen, das macht man im Regelfall nur einmal.
Tipp: Zu viel Kleingedrucktes im Antragsformular ist oft auch ein Versteckspiel mit der Kündigung einer Fernmitgliedschaft, oder es beinhaltet besondere Verpflichtungen gegenüber dem Club oder der Betreibergesellschaft (Deutsches Vereinsrecht).